Schnitzmesser auf Werkbank bei einem Bernauer Holzschnitzer. Foto: Birgit-Cathrin Duval
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Ein Blick zurück: Die Arbeit der Holzschnefler

Bernauer Holzschnitzer fertigt eine Maske. Foto: Birgit-Cathrin Duval
Bernauer Holzschnitzer fertigt eine Maske. Foto: Birgit-Cathrin Duval
Ab Mitte des 14. Jahrhunderts begannen immer mehr Bauern im Bernauer Hochtal zu schneflen. Mit einfachen Schnitz- und Ziehmessern produzierten sie Löffel, Hobel, Schindeln, Spanschachteln oder Mausefallen.

Diese Arbeit, die zu Anfang die langen Wintermonate ausfüllte und ein kleines Zusatzeinkommen ermöglichte, entwickelte sich nach und nach für viele Familien im Hochtal zu einer wichtigen Ganzjahres-Tätigkeit.

Hochburg der Schnefler

In der Werkstatt eines Bernauer Holzschnitzers. Foto: Birgit-Cathrin Duval.
In der Werkstatt eines Bernauer Holzschnitzers. Foto: Birgit-Cathrin Duval.
So war der Ort im 19. Jahrhundert eine Hochburg der Schwarzwälder Schnefler. Um 1850 gab es im Bernauer Hochtal mehr als 200 Holzschnefler, darunter 120 Kübler, 30 Spanschachtelmacher, 12 Löffelmacher und fünf Drechsler.

Im Resenhof lebt bis 1976 der Kübler Rese Hans. Nach seinem Tod im Alter von 97 Jahren, wurde der Resenhof 1977 zum "Schwarzwälder Holzschneflermuseum" umgebaut. Beim Rundgang durch den Resenhof sehen sie acht originale Handwerksstätten von Bernauer Schneflern.