Blick auf den Kaiserberg von Bernau: Auf dem Bernauer Hochtal Steig wandert man über diesen Bergkamm. Foto: Erich Spiegelhalter.
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Premiumweg Bernauer Hochtal Steig

Die Auszeichnung des Bernauer Hochtal Steigs als Premiumweg und Schwarzwälder Genießerpfad garantiert Ihnen ein außergewöhnliches Wandererlebnis: Auf 15,6 Kilometern geht's durch märchenhafte Wälder und über ausgedehnte Weidfelder, laden wunderschöne Ausblicke auf die höchsten Schwarzwaldgipfel, Alpen und das Bernauer Hochtal zum Verweilen ein.

Vom Bergasthaus auf die Himmelsliege

Planen Sie für den Bernauer Hochtal Steig ruhig einen ganzen Wandertag. Zum einen sind die gut 16 Kilometer mit ihren knapp 700 Höhenmeter zu meistern. Zum anderen verführen acht Himmelsliegen und das urige Berggasthaus Krunkelbach-Hütte zu ausgedehnten Pausen.

Einen Augenschmaus auf dem Genießerpfad bietet das Viscope, ein "intelligentes Aussichtsfernrohr". Keiner muss mehr raten, welcher von den rund 140 Kilometer entfernten Alpengipfel nun Eiger, Mönch oder Jungfrau ist: Das Viscope blendet automatisch über jedem Berg den Namen ein.

Start des Premiumweges Hochtal Steig ist entweder am Wanderparkplatz Ankenbühl in Bernau, Ortsteil Kaiserhaus (empfohlen) oder am Wanderparkplatz Spitzenberg, zwischen Ortsteil Dorf und Innerlehen gelegen.
Die Tour mit GPX-Daten, Höhenprofil und Service-Tipps finden Sie zum Download auf Outdoor Active: Premiumweg Hochtal Steig
Den Flyer Hochtal Steig können Sie kostenlos im Prospektbereich bestellen oder hier direkt herunterladen. Sie möchten mehr zum Bernauer Hochtal erfahren? Lesen Sie unsere fünf Infotafeln.
Lesetipp:
Am 13. Mai 2013 in der Badischen Zeitung, Freizeittipps: "Wanderglück mit Fernblick - Reportage einer Wanderung auf dem Hochtal Steig von Birgit-Cathrin Duval.
Zu lesen auf dem Portal der Badischen Zeitung: Wanderglück mit Fernblick
 

Wegbeschreibung "Bernauer Hochtal Steig"

Der Bernauer Hochtal Steig startet am Wanderparkplatz Ankenbühl auf 885 Metern im Ortsteil Kaiserhaus. Zunächst führt er über eine Bergweide zum Holzmättle (875 m). Sie gewinnen stetig an Höhe: Auf einem teils felsigen, teils wurzeligen Pfad durch Wald wandern Sie bergauf zum 1.075 m hohen Hohfelsen. Von diesem Felsmassiv hat man einen herrlichen Ausblick auf das Hochtal mit den Ortsteilen Oberlehen, Unterlehen und Weierle.

Bergweiden und Blumenvielfalt

Auf den Weidfeldern des Bernauer Hochtals sehen Sie oft die Hinterwälder Rinder, die kleinste Rinderrasse Europas. Foto: Michael Arndt
Hinterwälder Rinder auf Bernauer Weiden.Foto: Michael Arndt
Noch ein kurzes Stück durch den Wald, dann wandert man entlang ausgedehnter Bergweiden. Hinterwälder sieht man hier, die kleinste Rinderrasse Mitteleuropas. Die große Vielfalt an Blumen und Kräutern begeistert. Auf einer "Himmelsliege" kann man hier oben wunderbar Stille genießen. Am Riggenbacher Eck auf 1.125 m ist die Neumannshütte, eine Schutzhütte mit Sitzgruppe, Grillstelle, Himmelsliege und weiter Aussicht auf das Bernauer Tal.

Auf zu den zwei Spießhörnern

Wanderpause am Pavillon beim Spießhorn. Foto: Birgit-Cathrin Duval
Wanderpause am Pavillon beim Spießhorn. Foto: Birgit-Cathrin Duval
Die nächste Etappe führt, meist auf naturnahen Pfaden, durch abwechslungsreiche Wälder an den Spießhörnern vorbei. Der Aussichtspunkt "Am Kleinen Spießhorn" auf 1.330 m ist ein traumhafter Logenplatz: Der Blick schweift über den zweithöchsten der Schwarzwaldberge, das Herzogenhorn mit seinem Gipfelkreuz (1.415 m) und den dritthöchsten, den Belchen mit seiner runden Kuppe (1.414 m).

Bei guter Sicht beeindruckt die lang gezogene Alpenkette – rund 140 Kilometer sind Eiger, Mönch und Jungfrau entfernt. Egal ob nah oder fern: An dem Panorama kann man sich kaum satt sehen. Und wer wissen möchte, welche Berge vor ihm liegen, schaut durch das Viscope – ein Fernrohr, das automatisch Bergnamen und deren Höhen einblendet.

Auf einem Waldpfad erreicht man nach kurzer Wegstrecke den Gipfelpavillon beim 1.349 m hohen Spießhorn. Zugleich ist hier der höchste Punkt des Hochtal Steigs. Über das Nachbartal Menzenschwand hinweg erblickt man die große Kuppel des Doms von St. Blasien.

Halbzeit: Pause im Berggasthaus zum Krunkelbach

Die Krunkelbach-Hütte ist auf 1.294 Metern eins der höchstgelegen Berggasthäuser im Schwarzwald. Foto: Claudia Grätsch
Bergasthaus Krunkelbach-Hütte auf 1.294 Metern. Foto: Claudia Grätsch
Jetzt wandert man auf einem Wurzelpfad stets bergab, durch lichten Nadelwald. Durch die Bäume sieht man den höchsten der Schwarzwaldberge, den ausladenden Feldberg mit seiner 1.493 m hohen Kuppe.

Über ein Weidfeld gelangt man dann hinauf zur 1.294 m hohen Krunkelbach-Hütte, beliebtes Berggasthaus mit reichhaltiger Vesperkarte: z. B. mit Hütteneintopf, selbstgebackenem Brot, Bratwurst und Bergkäse (täglich ab 9 Uhr geöffnet, Winterpause bitte auf der Webseite nachschauen). Auch übernachten ist möglich.

Wer sich ganz besonders verwöhnen möchte: Ein Bad im „Hotpot“, einem großen Holzzuber mit warmem Wasser, muntert müde Muskeln auf. Bitte vorher anmelden.

Zur Sonnenseite des Hochtals

Auf acht Himmelsliegen entlang des Hochtal Steigs lässt sich wunderbar ausruhen. Foto: Birgit-Cathrin Duval
Auf der Himmelsliege am Milchberg oberhalb der Krunkelbach-Hütte. Foto: Birgit-Cathrin Duval
Nun geht‘s wieder Richtung Bernau: Von der Himmelsliege am Milchberg schweift der Blick über das gesamte Bernauer Hochtal. Hochtal Steig und Hans-Thoma-Weg verlaufen zusammen. Schmal, und teils steil, führt der Pfad in Serpentinen bergab durch einen wunderschönen Buchenwald, dann über Bergwiesen und Weiden zum Scheibenfelsen auf 1.052 m.

Seinen Namen hat er von dem Brauch des Scheibenschlagens: Am Ende der Fastnachtszeit lassen Einheimische von hier aus glühende kleine Holzscheiben ins Tal hinab sausen, verbunden mit guten Wünschen für Familie und Freunde und mit Vorfreude auf den Frühling.

Ausklang mit Hochtal-Blick

Nach dem Abgang vom Scheibenfelsen geht der Hochtal Steig in den Bernauer Panoramaweg über - einer der schönsten Wege mit Weitblick im südlichen Schwarzwald. Nahezu ohne Auf und Ab wandert man in einer Höhe von rund 1000 m bis zum Kaiserberg und genießt die Sonnenseite des Hochtals entlang ausgedehnter Bergweiden. Zu jeder Jahreszeit begeistert der Pflanzenreichtum. Zahlreiche Bänke sowie Himmelsliegen laden immer wieder zum Verweilen ein.

Vom Kaiserberg aus führt der Hochtal Steig dann nur noch bergab bis zum Startpunkt am Wanderparkplatz Ankenbühl.

Wir wünschen Ihnen eine erlebnisreiche Genießertour, Ihre Gemeinde Bernau

Panoramablick vom Bernauer Hochtal Steig auf die Berge des südlichen Schwarzwalds