Globus-Sonnenuhr
Globus-Sonnenuhr aus rotem Sandstein, Durchmesser 50 cm.
Der Globus ist derart aufgestellt, dass die Globusachse parallel zur wirklichen Erdachse verläuft. Der steinerne Globus erhält also jederzeit die selbe Besonnung wie die wirkliche Erde!
- Der über die Kugeloberfläche im Tagesverlauf dahinwandernde Schatten zeigt die Gebiete der augenblicklichen Sonnauf- und untergänge an.
- An der mittäglichen Besonnung der arktischen Gebiete „hinter“ dem Nordpol währende des Sommerhalbjahres lässt sich erkennen, dass bei einer Erdumdrehung die Sonne nicht untergeht (Mitternachtssonne!). Am Südpol herrscht indessen „Polarnacht“.
- Der Globus selbst wird zur SONNENUHR: Der vertieft gearbeitete Äquatorgürtel ist als Stundenskala genutzt. Die Abstände der Stundenmarke betragen jeweils 15 Längengrade (360° : 24 = 15°). Der durch Bernau im Schwarzwald gehende Ortsmeridian ist mit 12:00 Uhr beziffert (Wahrer Mittag!). Hierdurch wird diese Kugel für Bernau im Schwarzwald zu einer Sonnenuhr mit Anzeigen der Wahren Ortszeit (WOZ). Ablesung: Hält man einen Stab (z.B. Spazierstock) derart über den Globus, dass der Schatten von Pol zu Pol verläuft, dann lässt sich die WOZ ablesen. Alle Orte, die entlang der derart gegebenen Schattenlinien liegen, haben gegenwärtig „Wahren Mittag“. Ohne Stab lässt sich die Zeit auch abschätzen an den Schattenlänge, bzw. kürzesten Schatten der steinernen Stundenmarken am Äquatorgürtel.
- In Richtung der Globusachse sticht die wirkliche Erdachse unter unseren Füßen von Pol zu Pol durch den Erdball.
- Rechtwinklig zu dieser Globusachseneinrichtung sausen wir, die Betrachter, auf unserm Breitengrad stehend, gen Osten!
- Die Verlängerung der Globusachse zum Himmel deutet auf den Polarstern, um den sich der nächtliche Fixsternreigen dreht.
- In der Verlängerung der Globusäquatorebene zum Himmel verläuft der Himmelsäquator, dem entlang zu den Tag/Nachtgleichen die Sonne (scheinbaren) Weg zieht.



